21. FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE

Pandemie – Prüfstein und Chance zur Transformation

 

Was hat sich im Kulturleben in den vergangenen Monaten verändert? Und was ist wie immer? Das Jetzt ist erdrückend und spannend zugleich, Kräfte schwinden, andere werden grösser. Die kulturelle Arbeit ist geprägt von Existenznöten, Absagen, Neuplanungen, gesetzlichen Bestimmungen und Formularen. Das Publikum bleibt daheim, man trifft sich stattdessen vor Bildschirmen und versucht Verbindung herzustellen. Wann kehrt wieder Normalität ein? Und was heisst das überhaupt: Normalität? 

Wie kein Ereignis zuvor hat die Pandemie Kreativität, Flexibilität und Grenzen ausgelotet. Die erzwungene Veränderung gewisser Strukturen und Denkweisen ermöglicht Chancen zur Transformation und lässt neue Formate entstehen. Grenzen verschieben sich ständig, neue Grenzen werden gesetzt und Ländergrenzen oder sogar Kantonsgrenzen sind wieder relevant. Eine grosse Welt wird durch die Pandemie klein – dennoch holt man sich via Digitalstream die weite Welt ins eigene Wohnzimmer.

Wie steht es bei diesem gesamtgesellschaftlichen Wandel um die Relevanz und Wertschätzung von Kultur? Was sind die Auswirkungen auf das Kulturschaffen und welche neuen Formate sind von Dauer? Wie wird Covid-19 die Kulturfinanzierung und die Förderperspektive langfristig verändern?

Das 21. FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE beleuchtet die Pandemie als Prüfstein und als Chance zur Transformation für Kultur, Publikum und Kulturfinanzierung. Wir wollen Grenzen und Möglichkeiten ausloten – nicht nur inhaltlich, sondern auch mit neuen Formaten und in neuer Form: Erstmals führen wir das Forum als eintägige, digitale Veranstaltung durch und

 

streamen live am 22. Juni 2021 aus dem Kurtheater Baden.

 

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